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Liebesgedichte über Sehnsucht


Ein gebrochenes Herz, ein eisiger Schmerz in der Brust, die Liebe kann von Zeit zu Zeit sehr weh tun. Die Zeit des Getrenntseins ist manchmal unerträglich. In unserer Liebesgedichte Sammlung finden Sie einige Gedichte über die Sehnsucht. Hier eine Auswahl

Eines Nachts wache ich auf, gehe zum Fenster - der Mond scheint, die Sterne Funkeln. Ich gehe in die tiefe Nacht, es ist schrecklich kalt, ich habe keine Schuhe an. In dem Moment denke ich - wo soll ich nur hin? Ich gehe zu einem Brunnen im Park, setze mich auf eine Bank. Ich zittere am ganzen Körper. Ich schaue in den Himmel - ein helles Licht blendet mich und zieht mich nach oben. Es war der schönste Engel - nämlich Du! Du sagtest nur, "Jetzt Bist du bei mir"


Selbst im Schlaf holt sie mich ein, schleicht sich in meine Träume hinein, Träume, die mich jede Nacht entführen in denen ich all das vermisste kann spüren.
Dem Ende neigt sich schon der nächste Tag, den ich wieder mit Sehnsucht ertrag, nie hätte ich gedacht das die Sehnsucht stark ist, das ich Dich so arg vermiss.
Zeilen die ich Dir schreibe, weil ich vor Sehnsucht leide, kannst du mich da verstehen? Frag mich wird es dir auch so ergehen.
Oder sehe ich das alles nicht richtig, aber ich bin Dir schon wichtig? Gedanken die ich aus Verzweiflung habe, weil ich zuviel Leid schon ertrage.


Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß, was ich leide! Allein und abgetrennt Von aller Freude, Seh ich ans Firmament Nach jener Seite. Ach! der mich liebt und kennt, Ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es brennt. Mein Eingeweide. Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß, was ich leide!
Johann Wolfgang von Goethe


Ist alles voll von Liebe, Da, wo die Karpen schwimmen, Ist alles voll von Liebe, Im Garten, auf den Fluren, In Thälern, auf den Bergen, In Stuben und in Kammern, Auf Kanzeln und auf Thronen, Im Himmel und auf Erden, Ist alles voll von Liebe, Soll denn mein Herz nicht voll sein?
Johann Wilhelm Ludwig Gleim


Die Liebste hat mit Schweigen Das Fenster auf getan, Sich lächelnd vorzuneigen, Dass meine Blick' es sah'n,
Wie mit dem wolkenlosen Blick einem Gruß sie beut, Da hat sie lauter Rosen Auf mich herab gestreut.
Sie lächelt mit dem Munde Und mit den Wangen auch; Da blüht die Welt zur Stunde Mir wie ein Rosenstrauch.
Sie lächelt Rosen nieder, Sie lächelt über mich Und schließt das Fenster wieder, Und lächelt still in sich.
Sie lächelt in die Kammer Mit ihrem Rosenschein; Ich aber darf, o Jammer, Darin bei ihr nicht sein.
O dürft' ich mit ihr kosen Im Kämmerchen ein Jahr; Sie hat es wohl voll Rosen Gelächelt ganz und gar!
Friedrich Rückert


Warum bist Du so weit von mir dem Herzen doch so nah, welch Seeligkeit Du wärest hier das Glück uns sagte ja.
Ein süsser Kuss ein zartes Du die Augen stehn voll Tränen, an Dich nur denk ich immerzu mein Herz ist voll vom Sehnen.
Oh Schicksal wende Deinen lauf, die Sehnsucht hört sonnst nimmer auf.